FRAU iDA erhielt Auszeichnung von der Wüstenrot Stiftung

Die Wüstenrot Stiftung hatte den Wettbewerb „Land und Leute – Dörfer und Kleinstädte im digitalen Aufbruch“ mit dem Schwerpunkt der zukünftigen Entwicklung von kleinen Gemeinden ins Leben gerufen. Sie suchte dabei gezielt nach neuen Wohn-, Arbeits- und Kreativorten auf dem Land. Dazu zählen flexibel genutzte und gemeinschaftliche Wohnprojekte oder innovative Orte für digitales Arbeiten. Die Kriterien des Wettbewerbs stimmen mit vielen Zielen von FRAU iDA überein: Das Waldviertler Projekt möchte Menschen auf den wunderbaren Lebens- und Arbeitsraum in der Region aufmerksam machen und ebenso die Innenstadt in Zwettl beleben. Der 2022 eröffnete innovative Coworking-Space dient als modernes Arbeitsumfeld und ermöglicht den Nutzer:innen, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu genießen.

EINREICHUNG DES PROJEKTS “FRAU iDA”

Die Waldviertler Frauenwirtschaft reichte deshalb ihr Projekt „FRAU iDA“ im Februar 2022 neben 200 weiteren Projekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Nach einer Besichtigung von Vorprüfer:innen aus Deutschland und der Begutachtung einer hochkarätig besetzten Jury stand Anfang des Jahres fest, dass „FRAU iDA“ zur Preisverleihung eingeladen ist.
So reisten die Obfrau Anne Blauensteiner, Vorstandsmitglied Claudia Neulinger und Mitarbeiterin Verena Strabler per Zug in die Kleinstadt Apolda im Bundesland Thüringen. Trotz Verspätung der überfüllten Züge, der stechender Hitze und des schweißtreibenden Fußmarsches zur Unterkunft kamen die drei Waldviertlerinnen rechtzeitig zur großartig organisierten Preisverleihung im Eiermannbau, einem alten Fabrikzentrum welches nun u.a. als Veranstaltungszentrum genutzt wird, an.

FEIERLICHE PREISVERLEIHUNG IN APOLDA

Der Leiter des Themengebiets Manuel Slupina würdigte „FRAU iDA“ für die bedeutsame Vernetzungsarbeit sowie den unverzichtbaren Beitrag zur Ortsentwicklung und Leerstandsbelebung im ländlichen Raum. Er überreichte den drei Waldviertlerinnen im feierlichen Rahmen eine Auszeichnung, die den zweiten bis fünften Platz aller Einreichungen darstellt. Die Veranstaltung bot die einzigartige Gelegenheit, sich mit anderen Projektinitator:innen zu vernetzen und deren Ideen sowie aktuelle und zukünftige Trends in der Gestaltung ländlicher Räume kennenzulernen. Am nächsten Tag fand ein offener Austausch zum Thema „Mehr Orte für Viele“ statt, bei dem verschiedene Akteur:innen über ihre Anlässe und Herausforderungen für Projektarbeit und Netzwerkarbeit sprachen. Mit jeder Menge Motivation und Inspiration für zukünftige Projektideen reisten Anne, Claudia und Verena zurück ins wunderschöne Waldviertel.

Ich bin begeistert, dass unser Herzensprojekt FRAU iDA international wahrgenommen wird und mittlerweile ein gelungenes Beispiel für andere Regionen darstellt. Erfreulich ist die Tatsache, dass vor allem Rückkehrerinnen und Rückkehrer ins Waldviertel unser attraktives Co-Working-Angebot am Land so gut angenehmen

Obfrau Anne Blauensteiner
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